Maschentausch – wahnsinnig wissend & szenereif

Seit Herbst 2012 gibt es in Köln ein neues Strickprojekt mit Senioren: Maschentausch – wahnsinnig wissend & szenereif. Ich wurde angesprochen die Workshop- und Kreativleitung für dieses Projekt zu übernehmen und die theoretische Konzeptidee entsprechend anzupassenm sowie die Gestaltung des Blogs umzusetzen. So habe ich zum Beispiel mit Gode Klingemann (auch SDC Mitglied) die Internetpräsenz erstellt.

Der Nachhaltigkeits- und Soziale-Aspekt hat mich unter anderem in diesem Projekt angesprochen aber auch dass das Projekt im Seniorentreffn des Quäker Nachbarschaftsheim etabliert werden soll. Denn dieser gemeinützige Verein ist ein sozial-kulturelles Zentrum in Köln und hat auch einen Kindergarten sowie Jugendtreff, in die ich früher gegangen bin. Den Quäker nun von einer anderen Perspektive kennen zu lernen, und vielleicht auch generationenübergreifend zu arbeiten und dort mitarbeiten zu können hat mich sehr neugierg gemacht das Strickprojekt zu formen.

Konzeptuell geht es darum ältere Menschen der Öffentlichkeit anders zu präsentieren, traditionelle Altersbilder aufzubrechen und zu zeigen wie handwerkliche Fertigkeiten wie Stricken und Häkeln zur modernen Produtgestaltung und Do-It-Yourself-Bewegung beitragen können und wie ältere Menschen ein Teil davon sein können.

Das Projekt wünscht sich darüber hinnaus engere projektbezogene Kooperationen mit anderen Generationen zum Beispiel Studenten und Jugendlichen, um einen intergenerationalen Austausch zu ermöglichen, denn auch bei den Jüngeren ist Stricken heutzutage wieder in.

StrickexperimentFür’s Erste sind wir ganz praktisch dabei eine feste Strickgruppe aufzubauen, weitere StrickerInnen für die Themen der Nachhaltigkeit und kreativen Produktgestaltung zu begeistern. In der Gruppe wird mit alternativen Materialien experimentiert (wie Plastiktüten, Brennesselgarn, Gurten und allerlei Gefundenes, das wiederverwendet werden kann, recyclete oder ökologisch hergestellte Wolle), aus denen dann interessante Materialkombinationen und Produkte entstehen.

Vornehmelich ist geplant für soziale Initiativen/Enrichtungen zu stricken, einfach mal für sich oder Aktionen zu machen, um ausgewählte öko-faire Themen in die Öffentlichkeit zu tragen. Die entstandenen Produkte werden auf dem Blog präsentiert.

In einem Zwei-Wochen-Rhytmus treffen wir uns und schreiten vergnüglich, klönend und mit Kaffepäuschen langsam voran. Das gemeinschaftliche Stricken, statt alleine daheim, motiviert allein schon dabei zu sein.

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